apf: Jahresbericht 2020

Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (apf) setzt sich für Reisende im Bahn-, Bus-, Schiffs- und Flugverkehr ein. Im Rahmen außergerichtlicher Schlichtungsverfahren hilft die apf Passagieren kostenlos und provisionsfrei zu ihrem Recht.

Die weltweite Corona-Pandemie hat insbesondere im letzten Jahr bei vielen Reisenden für ungewollte Reiseabbrüche und herausfordernde Situationen gesorgt. Gerade in diesen Zeiten der Krise hat sich die apf als äußerst verlässliche und kostenfreie Anlaufstelle für Passagiere hervorgetan. Alleine im Zusammenhang mit Streitfällen im Zusammenhang mit Corona konnte die Agentur über 985.000 Euro Entschädigung für Reisende erwirken. Besonders erfreulich ist, dass insgesamt 4.593 Schlichtungsfälle abgeschlossen werden konnten und eine beachtliche Rekordsumme von über 1,7 Millionen Euro an Reiseentschädigung zurückgeholt wurden. Das hat bestimmt in vielen Familien und Haushalten für Erleichterung gesorgt“, sagt Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Die apf konnte im Jahr 2020 insgesamt 1.738.599 Euro für Reisende erreichen. Mit 1.647.594 Euro entfällt der größte Anteil auf den Flugbereich, gefolgt vom Bahnbereich mit 88.378 Euro und dem Busbereich mit 2.628 Euro.

Maria-Theresia Röhsler, Leiterin der apf, zieht ebenfalls Bilanz: „Besonders der Flugsektor wurde durch die COVID-Pandemie und damit einhergehende strikte Reisebeschränkungen hart getroffen – unzählige Flüge mussten annulliert werden. Zwei Drittel der eingelangten Schlichtungsanträge bzw. Anfragen im Bereich Flug betrafen pandemiebedingte Annullierungen. Über 930.000 Euro konnten die Expertinnen und Experten der apf für Reisende mit COVID-Streitfällen im Flugbereich erzielen. Die Pandemie und ihre Auswirkungen auf den Reisesektor haben damit abermals verdeutlicht – die apf ist als außergerichtliche Anlaufstelle im Streitfall mit Unternehmen nicht mehr aus der Schlichtungslandschaft wegzudenken.“

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