Bahn: Fahrpreisentschädigung bei Verspätungen mit Einzelfahrkarte

    Für eine Fahrpreisentschädigung ist die Art des Beförderungsvertrags relevant, das bedeutet, ob eine Einzel-, Wochen-, Monats- oder Jahreskarte genutzt wird. Je nachdem welche Karte gekauft wurde haben Fahrgäste unterschiedliche Rechte bei Zugverspätung, Zugausfall oder versäumten Anschlusszug. Eine Verspätung ist dann gegeben, wenn der Zug verspätetet an einem Bahnhof oder einer Haltestelle eintrifft. Züge gelten jedoch nicht sofort als verspätet; die meisten österreichischen und europäischen Bahnunternehmen messen eine Verspätung erst ab einer gewissen Verspätungsdauer. Bei der ÖBB-Personenverkehr sind das z. B. 5 Minuten 29 Sekunden.

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    Musterbriefe für Beschwerden an eine Fluglinie

    Auf der Homepage der Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte sind Musterbriefe für Beschwerden an Fluglinien abrufbar. Die Musterbriefe wurden auf Basis der EU-Fluggastrechteverordnung (Verordnung (EG) 261/2004) erstellt und weisen die Fluglinie auf Ihre Ansprüche in folgenden Fällen hin: 

    • Flugverspätung 
    • Flugannullierung 
    • Flugüberbuchung/Nichtbeförderung 
    • Downgrade/Herabstufung

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    Fahrgastrechte im multimodalen Verkehr

    Im multimodeln Verkehr werden im Rahmen einer Reise verschiedene Verkehrsmittel genutzt. Das kann z. B. die Bahn als Zubringer für eine Schiffs- oder Flugreise sein. In diesen Fällen sind dann grundsätzlich nur die Fahrgastrechte des jeweiligen Verkehrsträgers gültig.

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    Gut zu wissen im Flugverkehr...

    Liegen außergewöhnliche Umstände vor, so sind Airlines von der Pflicht befreit, bei Verspätungen und Flugausfällen eine Ausgleichszahlung zu leisten. Damit stellen diese Umstände eine wesentliche Ausnahmebestimmung in Bezug auf die konsumentenschutzrechtlichen Bestimmungen in der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 dar, die laut ständiger Rechtsprechung des EuGH im Zweifel eng auszulegen ist, um den bestmöglichen Schutz der Passagierrechte zu gewährleisten. Der Begriff der „außergewöhnlichen Umstände“ wird in der Verordnung selbst nicht genauer definiert, sondern nur damit umschrieben, dass sich die Flugunregelmäßigkeit auch bei Ergreifen aller zumutbaren Maßnahmen durch das Luftfahrtunternehmen nicht hätte vermeiden lassen.

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    Ihre Rechte im Busverkehr

    Grundsätzlich gilt die Verordnung über die Rechte von Busfahrgästen dann, wenn ein Fahrplan veröffentlicht ist, es sich also um eine Linienbusfahrt handelt, der Ankunfts- oder Abfahrtsort innerhalb der EU (bzw. des EWR) liegt und die Strecke mindestens 250 Kilometer lang ist. Außerdem muss der Großteil der Strecke innerhalb der EU (bzw. des EWR) zurückgelegt werden. Die rechtlichen Grundlagen dafür sind Art. 2 der Verordnung (EU) Nr. 181/2011 und § 32a Kraftfahrliniengesetz (KflG).

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    Beschwerden bei Flugzeitänderungen

    Immer wieder melden sich Passagiere bei der apf, die einen Flug gebucht hatten, dessen Abflug- und Ankunftszeit von der Airline einseitig abgeändert wurde. Kommt es dadurch (im Vergleich zur ursprünglichen Buchung) zu einer um mehr als drei Stunden verspäteten Ankunft am Endziel, steht den Reisenden grundsätzlich keine Ausgleichszahlung zu, da der Flugplan ja bereits vorab entsprechend geändert wurde und die zuletzt bekannt gegebene Ankunftszeit für die Berechnung einer Verspätung maßgeblich ist.

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    Bahn: Verlängerung Vorteilscard/Österreichcard

    Vorteilscard und Österreichcard können entweder bar bezahlt oder mittels SEPA-Lastschriftverfahren monatlich vom Konto des Fahrgastes abgebucht werden. Bei Einzug vom Konto ist es wichtig zu wissen, dass nach Erhalt des Verständigungsschreibens, in dem das Bahnunternehmen über die automatische Verlängerung der Karte informiert, vom Fahrgast eine schriftliche Kündigung an das Unternehmen zu senden ist, wenn er oder sie diese Verlängerung nicht wünscht. Dies hat innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Verständigung zu erfolgen.

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    Flug: Rechte bei einem Turnaround

    Kehrt ein Flugzeug zum Abflugort zurück, haben die Passagiere die gleichen Rechte wie bei einer Flugannullierung. Der Begriff „Annullierung“ gemäß der Fluggastrechteverordnung schließt auch den Fall ein, dass ein Flugzeug startet, aus unvorhersehbaren Gründen aber zum Abflughafen zurückkehren muss (ein sogenannter Turnaround).

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    Bahn: Ticketbuchung für den Autoreisezug

    Eine Beschwerdeführerin wollte mit ihren beiden Kindern eine Reise mit dem Autoreisezug von Feldkirch nach Graz buchen. Da bislang eine gleichzeitige Buchung von Personen- und Autoreisezug-Tickets online nicht möglich ist kaufte sie zuerst die Personentickets, was ohne Probleme funktionierte. Als sie allerdings danach das Ticket für das Auto buchen wollte und dies nicht möglich war, nahm sie Kontakt mit dem Bahnunternehmen auf. Telefonisch erhielt sie die Information, dass es offensichtlich keine Autoreisezug-Tickets mehr gäbe, weil die vorgesehenen Plätze bereits vergeben waren. Da die Reise ohne das Auto für die Beschwerdeführerin sinnlos war, wollte sie die gebuchten Personentickets stornieren. Da das Bahnunternehmen die Stornierung ablehnte, wandte sie sich an die apf. Die apf erzielte, dass die Beschwerdeführerin die gesamten Kosten der Personentickets in Form von Gutscheinen zurückerhielt.

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    Flug: Alternativbeförderung bei Flugausfall

    Wird ein Flug annulliert, muss die Fluglinie den Passagieren die Wahl zwischen der Erstattung des Ticketpreises, einer alternativen Beförderung oder dem Rückflug zum ersten Abflugort zum frühestmöglichen Zeitpunkt bieten.

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    Bahn: Anmeldung zum Entschädigungsverfahren für Jahreskarten

    Um an dem Entschädigungsverfahren teilnehmen zu können, ist es bei vielen Verkehrsverbünden notwendig, bei Bestellung bzw. Verlängerung der Jahreskarte gesondert der Datenweitergabe an das Bahnunternehmen zuzustimmen. Nicht immer ist dabei klar, ob die Zustimmung und somit die Anmeldung erfolgt ist. Positiv ist an dieser Stelle der Verkehrsverbund Ostregion zu erwähnen. Dieser übermittelt die Daten aller Jahreskarten die eine Bahnbeförderung beinhalten, seit der Tarifumstellung im Jahr 2016, automatisch an das jeweilige Unternehmen.

    Auf der apf Homepage unter www.passagier.at finden Sie Ihre Rechte im Bahnverkehr einfach und klar verständlich zusammengefasst. Klicken Sie einfach hier um weitergeleitet zu werden...

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    Bahn: Verspätungsentschädigung für Jahreskarten

    Die apf konnte einen Jahreskartenbesitzer unterstützen, dem das Bahnunternehmen die Jahreskartenentschädigung nicht ausbezahlen wollte. Grund dafür war, dass im Verspätungsentschädigungssystem keine Fahrtstrecke eingetragen war. Der Reisende kaufte eine Verbund-Jahreskarte und meldete sich korrekterweise danach auf der Homepage der ÖBB-PV (ÖBB-PV) für die Verspätungsentschädigung an. Nach Auswertung der Zugverspätungen für das Jahr 2014 wurde ihm der zustehende Entschädigungsbetrag automatisch auf das angeführte Konto überwiesen. Anders im Jahr 2015, in dem er keine Entschädigung ausbezahlt bekam.

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